Arbeitsgemeinschaft Pflege

Die Arbeitsgemeinschaft Pflege ist zum 01.01.2011 in die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz übergegangen

Die Arbeitsgemeinschaft Pflege bildete bis zum 31.12.2010  innerhalb der LIGA einen eigenverantwortlich operierenden Bereich, sie war der Ansprechpartner für alle Fragen im Pflegebereich. Die politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte stellen die Verbände, Träger und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz schon längere Zeit vor erhebliche Herausforderungen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen, sozialen und institutionellen Wandels kommt der professionellen Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen eine ganz besonders große Bedeutung zu.


Um den gewachsenen Ansprüchen angemessen Rechung zu tragen und die Situation dieser Menschen nachhaltig zu sichern und kontinuierlich zu verbessern hatte die LIGA der Wohlfahrtsverbände Rheinland-Pfalz Ende des Jahres 2007 die Arbeitsgemeinschaft Pflege gegründet. Durch diese konzentrierte Vertretung konnten die Interessen der Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz gegenüber den Pflegekassen, Krankenkassen und dem Land sowie den kommunalen Spitzenverbänden besser vertreten werden. Konkret hatte sich die Arbeitsgemeinschaft u.a. zum Ziel gesetzt:

  • die Sicherung leistungsgerechter Entgelte, die die optimale Versorgung und die tariflichen Bedingungen in den Einrichtungen zum Ziel haben, zu gewährleisten;
  • aktiv die konsequente Entwicklung innovativer Konzepte für eine mitarbeiterorientierte, bedarfsgerechte, bedürfnisorientierte und wirtschaftliche pflegerische Versorgung zu unterstützen sowie die Qualitätsentwicklung und Evaluation der pflegerischen Dienstleistung weiter zu fördern und voranzutreiben;
  • den Austausch und die Zusammenarbeit mit den privaten Anbietern und anderen Verbänden, Vereinigungen und Institutionen weiter zu intensivieren und zu vertiefen;
  • sich aktiv an der Diskussion und Entwicklung von professionellen pflegerischen Konzeptionen für den Umgang mit Pflegebedürftigen zu beteiligen;
  • durch eine progressive, kontinuierliche und offene Informationspolitik u.a. das Image der Pflege zu verbessern und durch gezielte PR-Maßnahmen das Vertrauen in die pflegerische Dienstleistung bzw. die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege zu stärken;
  • durch eine systematische Lobbyarbeit die humanitären, religiösen oder sozialpolitischen Werthaltungen und Ziele der Wohlfahrtsverbände besser in die Praxis umzusetzen.

Die Wohlfahrtsverbände in Rheinland-Pfalz unterhalten 260 stationäre Pflegeeinrichtungen mit ca. 24.000 Plätzen und 184 ambulante Pflegediensten, die mehrere tausend Menschen täglich betreuen.

Seit dem 1.1.2011 ist die Arbeitsgemeinschaft in die neue PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz übergegangen.