Arbeitsgruppe Soziotherapie

Eine ambulante oder stationäre soziotherapeutische Versorgung unterstützt chronisch alkohol- und medikamentenabhängige Menschen, die aufgrund körperlicher, psychischer und sozialer Beeinträchtigungen vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage sind, ihr Leben selbstständig, eigenverantwortlich und abstinent zu bewältigen. Ziel ist es, eine drohende oder bestehende Behinderung so zu kompensieren, dass die Bertoffenen am gesellschaftlichen Leben teil haben können. Im alltäglichen Zusammenleben werden verloren gegangene Fähigkeiten und Fertigkeiten trainiert, die den Bewohnerinnen und Bewohnern von soziotherapeutischen Einrichtungen eine soziale Integration und größere Selbstständigkeit ermöglichen.

Die Arbeitskreis „Soziotherapie“ wurde 1999 gegründet und setzt sich aus Leiterinnen und Leitern soziotherapeutischer Einrichtungen in Rheinland-Pfalz zusammen. Zunächst bestand das gemeinsame Ziel in der gegenseitigen Vernetzung. Inzwischen dient das Gremium dem gegenseitigen Austausch über fachliche und politische Entwicklungen im Land und ebenso der Stärkung der Interessen und der Verbesserung der Behandlungsangebote für chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke (CMA). Die Arbeitsgruppe kooperiert mit dem Referat für Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit.

Die am Arbeitskreis „Soziotherapie“ teilnehmenden Einrichtungen sind:

  • AHG Therapiezentrum Bassenheim
  • AHG Therapiezentrum Germersheim
  • Betreuungs- und Pflegezentrum Dürkheimer Höhe
  • Rheinhessisches Diakoniezentrum ZOAR Heidesheim
  • Sozialtherapie der AWO  „Alter Bahnhof Kottenheim“
  • Soziotherapeutisches Wohnheim der AWO „Alte Gerberei Bitburg“
  • Soziotherapeutisches Heim Karbach GmbH
  • Soziotherapeutisches Wohnheim Albisheim
  • Soziotherapie „Zum Euler“ Hillscheid
  • Soziotherapeutisches Zentrum Landau