Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende

Mehr als 2.150 Menschen starben im letzten Jahr in Deutschland infolge ihres Drogenkonsums – eine Zahl auf Rekordniveau und eine deutliche Mahnung, dass Ausgrenzung und Tabuisierung keine Leben retten. Sie verhindern häufig, dass Menschen frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen und rechtzeitig Unterstützung erhalten.

⚠️ Der aktuelle Drogenbericht 2025 der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht warnt vor hochpotenten synthetischen Substanzen und riskanten Formen des Mischkonsums. Gleichzeitig gerät das Hilfesystem zunehmend unter Druck: Wartezeiten nehmen zu, Angebote fallen weg, weil Träger die steigenden Kosten für Einrichtungen nicht mehr aufbringen können.

Das passt zum diesjährigen Motto des Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebrauchende: „Verändern, um Leben zu retten!“

Als Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz setzen wir uns für eine akzeptierende, evidenzbasierte und menschenorientierte Sucht- und Drogenpolitik ein. In unserem Positionspapier „Suchthilfe stärken“ formulieren wir drei zentrale Forderungen an politische Entscheidungsträger*innen in Rheinland-Pfalz, um die Suchthilfe zukunftsfest zu machen.

📢 Mehr denn je braucht es den politischen Willen, bestehende Angebote dauerhaft abzusichern und niedrigschwellige Hilfen auszubauen. Suchthilfe ist kein „Nice-to-have“ – sie ist eine Investition in Gesundheit, Teilhabe und neue Perspektiven.
📄 Das gesamte Positionspapier gibt’s hier als Download: https://www.liga-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/Suchthilfe-RLP_Landtagswahl-2026-3.pdf

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