Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz

Die Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz ist vorrangig ein Zusammenschluss der in der Suchthilfe und Suchtprävention tätigen Verbände und Institutionen. Als Fachstelle versteht sich die Landesstelle im wesentlichen als Impulsgeberin in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Suchthilfe und Suchtprävention sowie in der Weiterentwicklung der fachlichen Qualität in diesen Bereichen.


Wesentliche Aufgaben der Landesstelle Rheinland-Pfalz sind:

  • Fachliche Beratung und Unterstützung der Partner*innen
  • Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Themenkomplex Sucht
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Qualitätsentwicklung
  • Erschließung und Verteilung von Fördermitteln
  • Mitwirkung in länderübergreifenden Kooperationen und Projekten

Das Ziel der Landesstelle Rheinland-Pfalz ist die Förderung und Koordination präventiver, therapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen im Suchtbereich. Dabei strebt sie einen Interessenausgleich und eine Interessenvermittlung zwischen sozialpolitischen Vorgaben, den Erwartungen der Kosten- und Leistungsträger und den Leistungserbringern (u.a. Mitgliedsorganisationen) an.

In der Arbeit der Landesstelle finden sich fünf Fachgruppen zu folgenden Themen: Prävention, Frauen und Sucht, Migration und Sucht, Niedrigschwellige Sozialarbeit und Soziotherapie.

Sie suchen Beratung und Unterstützung?
Auf der Webseite des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz (LSJV) finden Sie Suchtberatungsstellen und Fachstellen für Glücksspielsucht.


Sie suchen eine Selbsthilfegruppe?
In der Rubrik  Selbsthilfegruppen für suchtkranke Menschen weiter unten auf dieser Seite finden Sie nützliche Links. 

Leitung und Ansprechpartnerin


Anette Schilling

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz e.V.

Suchtkranken- u. Wohnungslosenhilfe,
Arbeit- u. Arbeitslosigkeit /
Leitung Abteilung Soziales und Freiwilligendienste

Karmeliterstraße 20
67346 Speyer

 

Aktuelles der Landesstelle für Suchtfragen

2021
  • Ehrenamtlicher Flyer Mitarbeit Suchthilfe
  • Jahresdokumentation der Präventionsfachkräfte in RLP 2020

2020

Dokumente der Landesstelle für Suchtfragen

  • 2016 – 2021
  • 2010 – 2015
  • Kindeswohlsicherung
 
2020

2019

2018
 
2017

2016

 

Fachtag „Immer wieder spannend: Ehrenamt und Hauptamt in Kooperation“ am 17. Juni 2016 im Kloster Jakobsberg in Ockenheim

Grußwort stellv. LIGA-Vorsitzende, Frau Regine Schuster

Wiebke Schneider, Guttempler in Deutschland: Chancen nahtlos nutzen

Hartmut Zielke/Rudi Barth: Kooperation berufliche Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe

Hartmut Zielke: Kooperation berufliche Suchthilfe/Selbsthilfe

Kreuzbund/DW Pfalz: Schnittstellen zwischen Selbsthilfe und hauptamtlicher Arbeit


  • Präsentation Dr. Theo Wessel, GVS Berlin, GF, „Unter Welchen Bedingungen geschieht professionelle Drogenarbeit und was sind die aktuellen Herausforderungen?“ bei ELAS Diakonie Pfalz am 18. Mai 2016
  • Präsentation Dr. Theo Wessel, GVS Berlin, GF, „Welche besonderen Herausforderungen gibt es für die Suchtselbsthilfe?“ bei ELAS Diakonie Pfalz am 18. Mai 2016
  • Präsentation Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Geschäftsführer Bethel regional, Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern, Universität Greifswald „Teilhabe fördern, Exklusion vermeiden, Barrieren senken – Herausforderungen für die Sozialpsychiatrie“ bei der LIGA-Fachtagung „Sozialpsychiatrie und Sucht“ am 9. März 2016 in Pirmasens
  • Präsentation Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel, Geschäftsführer IFT / Europäische Drogenbeobachtungsstelle „Einer für alle -alle für einen! Wer kümmert sich um welche Belange suchtkranker Menschen?“ bei der LIGA-Fachtagung „Sozialpsychiatrie und Sucht am 9. März 2016 in Pirmasens
 
2015

2014

2013

2012

2011

Stationäre Einrichtungen

Hier finden Sie Adressen der stationären Suchtkliniken in Rheinland-Pfalz

Selbsthilfegruppen für suchtkranke Menschen

Über folgende Portale finden Sie Adressen der Suchthilfegruppen:

 

Anonyme Alkoholiker Deutschland


Blaues Kreuz Landesverband Rheinland


Blaues Kreuz Landesverband Pfalz


Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Rheinland-Pfalz


Guttempler Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland


Kontaktstellen und Unterstützungsangebote der Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz


Kreuzbund Deutschland

Soziotherapeutisches Wohnen

  • Hier finden Sie Adressen zum Soziotherapeutischen Wohnen in Rheinland-Pfalz

Soziotherapeutische Einrichtungen

  • Hier finden Sie Adressen der Soziotherapeutischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz
  • AG Frauen & Sucht
  • Ansprechpartner
  • Fachstellen
  • Angebote


Frauen konsumieren Suchtmittel isolierter, heimlicher, sie werden weniger sozial auffällig, versuchen weiterhin ihren Alltagsaufgaben in Familie und Beruf nachzukommen, ihr Leben zu organisieren und dabei den Schein nach außen zu wahren. Überproportional häufig haben Frauen in ihrer Lebensgeschichte Erfahrungen von Gewalt oder sexualisierter Gewalt gemacht.

Frauen unterscheiden sich bezüglich Ursachen und Verläufen von Suchterkrankungen sowie hinsichtlich ihrer bevorzugten Suchtmittel, Konsummuster und komorbiden Störungen. Obwohl Frauen mittlerweile je nach Suchtmittel ein bzw. zwei Drittel aller Betroffenen stellen, erreichen Beratungs- und Behandlungsangebote weniger als ein Viertel der betroffenen Frauen, wenn es keine auf Frauen und Mädchen zugeschnittenen Angebote gibt.

Um suchtmittelabhängige Frauen und Mädchen mit einem bedarfsgerechten Beratungs- und Behandlungsangebot besser zu erreichen, wurde die Arbeitsgruppe Frauen und Sucht gegründet. In dieser Arbeitsgruppe sind Fachfrauen aus unterschiedlichen Institutionen des Suchthilfesystems vernetzt, um frauenspezifische Aspekte und Angebote in die Suchtarbeit einzubringen, zu fördern und zu koordinieren.

Die Arbeitsgruppe wurde im Rahmen des rheinland-pfälzischen Fachkräfteprogramms fünf Fachstellen für frauenspezifische Suchtberatung, Suchtberatung und Prävention in Rheinland-Pfalz eingerichtet, die vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz gefördert werden.


Die Mitglieder der AG „Frauen und Sucht in Rheinland-Pfalz“

  • engagieren und setzen sich ein für frauenspezifische und innovative Angebote im Suchtbereich,
  • tauschen sich kontinuierlich über frauenspezifische Themen und Anforderungen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen aus,
  • führen regelmäßig interkollegiale Fortbildungen durch und
  • setzen sich in Kooperation mit politischen Gremien, Verbandsgremien und am Arbeitsplatz für die Realisierung von frauenangemessenen Versorgungsstrukturen und Inhalten im Suchtbereich ein.

Die Sprecherin der AG nimmt regelmäßig an den Treffen der Landesstelle teil. Die Arbeitsgruppe selbst erhält keinerlei finanzielle Förderung.

 

 

Sprecherin der AG „Frauen und Sucht in Rheinland-Pfalz“

Claudia Greber

Diakonisches Werk Obere Nahe
Pappelstr. 1
55743 Idar-Oberstein

Tel.: 06781 5163562
E-Mail: claudia.greber@obere-nahe.de 

Fachstellen für frauenspezifische Suchtarbeit in RLP

Zur adäquaten Versorgung frauenspezifischer Bedarfe in der Suchtberatung wurden fünf Fachstellen für frauenspezifische Suchtberatung, Suchtbehandlung und Prävention in Rheinland-Pfalz eingerichtet, die vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz gefördert werden. 

Um die Qualität dauerhaft sicherzustellen, werden die Fachkräfte regelmäßig fortgebildet und stehen im regelmäßigen fachlichen Austausch miteinander. Sie sind im Arbeitskreis der frauenspezifischen Suchtberatungsstellen Rheinland-Pfalz vernetzt, an dem auch die zuständige Referatsleitung des fördernden Ministeriums für Frauen, Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz aktiv beteiligt ist.

Aktuell steht die Verbesserung der Versorgung suchtkranker Frauen mit Gewalterfahrung im Fokus der Bemühungen. Frauen, die durch Gewalterfahrungen und eine Suchtmittelproblematik doppelt belastet sind, fallen häufig durch das Netz der Hilfesysteme. Zur Verbesserung der Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Hilfsangebote im Sinne der betroffenen Frauen wurde seitens des Landes Rheinland-Pfalz ein Modelprojekt initiiert, an dem alle Fachstellen für frauenspezifische Suchtberatung beteiligt sind.

Fachambulanz für Suchtkranke und Angehörige
Caritasverband Trier e.V.

Kutzbachstr. 15
54295 Trier

Tel.: 0651 / 145 395-0
E-Mail: suchtkrankenhilfe@caritas-region-trier.de

Internet: www.caritas-region-trier.de

Jugend- und Suchtberatungsstelle „Nidro“  
Therapieverbund Ludwigsmühle gGmbH  
Heydenreichstraße 6
67346 Speyer 

Tel.: 06232 / 26047
E-Mail: nidro-sp@ludwigsmuehle.de

Internet: www.ludwigsmuehle.de

Fachstelle Sucht
Fachdienst Frauen und Sucht

Schillerstraße 11
67434 Neustadt a.d. Weinstraße

Tel.: 06321 / 927498-0
E-Mail: fachstellesucht-nw@evh-pfalz.de

Internet: www.evh-pfalz.de/suchtkrankenhilfe

 

Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle
Caritasverband Worms e. V.

Fachstelle für frauenspezifische Suchtarbeit
Renzstr. 3
67547 Worms

Tel.: 06241/ 20617-0
E-Mail: fss@caritas-worms.de

Internet: www.caritas-worms.de

Fachstelle Sucht Landau
Evangelische Heimstiftung Pfalz

Reiterstr.19
76829 Landau

Tel: 06341 / 995 267 15
E-Mail: g.hoffmann@evh-pfalz.de
Email: fachstellesucht-ld@evh-pfalz.de

Internet: www.evh-pfalz.de/suchtkrankenhilfe

Alle Einrichtungen halten folgende frauenspezifischen Beratungs- und Behandlungsangebote vor:

Beratung und Vermittlung:

  • Beratung und Therapie für Frauen und Suchterkrankung
  • Beratung von suchtmittelabhängigen Frauen mit ihren Kindern
  • Vermittlung in stationäre Entwöhnungsbehandlung
  • Vermittlung in ambulante Entwöhnungsbehandlung

 

Frauenspezifische Gruppenangebote:

  • Indikationsgruppen bei Alkoholabhängigkeit / Drogenabhängigkeit
  • Indikationsgruppen bei Anorexia und Bulemia nervosa
  • Ambulante Rehabilitation Sucht (ARS) für Frauen mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit
  • Indikationsgruppen „Erwachsene Kinder aus suchtkranken Familien“
  • Indikationsgruppen für Frauen mit co-abhängigen Beziehungsstrukturen

 

Schulische Suchtprävention und Beratung:

  • Workshops / Seminare zum Thema Sucht, Alkohol, Drogen, Essstörungen
  • Elternabende
  • Bereitstellung von Info- Materialien
  • Beratungen von Schülerinnen an der Schule
  • Beratungen von Lehrer/innen
  • Multiplikatorenschulung

 

Arbeitskreise:

  • Mitarbeit im Lehrer-Arbeitskreis
  • Mitarbeit im AK Mädchen
  • Mitarbeit beim LRT – RIGG
  • Teilnahme an Koordinationssitzungen verschiedener Projekte der Landeszentrale für Gesundheitsförderung RLP (LZG)
  • Teilnahme und Mitarbeit im Arbeitskreis der Mitarbeiterinnen der 5 Fachstellen für frauenspezifische Suchtarbeit unter der Leitung von Herrn Dr. Dehm (MMFJIV)

Kooperation / Netzwerke:

  • Mitarbeit Runder Tisch (Gewalt in engen, sozialen Beziehungen) bzw. Mitarbeit im Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen
  • Fachvorträge zur Suchterkrankung bei Mädchen und Frauen
  • Projekte in der Gemeinde, Kindergärten, Vereinen
  • Jährliche Kooperationstreffen mit substituierten Ärzten, Staatsanwaltschaft, Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Teilnahme am Netzwerk Kindeswohl
  • Kooperation mit Selbsthilfe

Frauenspezifische Suchtprävention:

  • Infoveranstaltungen für Frauen
  • Workshops zum Thema Essstörung
  • Workshops zum Thema Selbstverletzungen
  • Workshops zu den Themen Mobbing und Gewalt an Schulen
  • Workshops zum Thema „Achtsamkeit“ zur Selbstwertstärkung
  • Multiplikatorenschulung, Workshops und Infoveranstaltungen zum Thema „Kinder aus suchtbelasteten Familien“
  • Vermittlungs- und Vernetzungsangebote
  • Schulungen von Personalverantwortlichen
  • Schulungen von Ehrenamtlichen
  • Schulungen von Institutionen der Jugendhilfe (Jugendamt, Bewährungshilfe etc.)
  • Fallberatung für Mitarbeitende der Jugendhilfe
  • Schulungen zum Thema „Loverboys“

Öffentlichkeitsarbeit:

  • Internetauftritt
  • Presseberichte, Zeitungsinterviews und Berichte zu verschiedenen Projekten und Veranstaltungen
  • Artikelserien zu den frauenspezifischen Themen (Co- Abhängigkeit, frauenspezifische Konsummuster u.a.)
  • Diverse Aktionen, z. B. Ausstellung zur frauenspezifischen Suchtprävention, Kunst- und Fotovernissagen in Kombination mit Diskussionsforen zu sucht- und frauenspezifischen Themenstellungen

Überregionale Zusammenarbeit mit:

  • Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Frauenministerium (MFFJIV) / Sozialministerium (MSAGD)
  • Deutsche Rentenversicherung Bund und Land

Fortbildungen und Supervision werden in allen Beratungsstellen durchgeführt.

Frauenspezifische Beratung:

  • Internetberatung für suchtmittelabhängige Frauen und angehörige Frauen in Krisensituationen
  • IPV (Intervention Prävention Verkehr) zur Vorbereitung auf die MPU für Frauen zur Wiedererlangung des Führerscheins

Frauenspezifische Gruppenangebote:

  • Gruppen für abstinente Frauen mit Kindern
  • Supervision von Selbsthilfegruppen für alkoholmedikamentenabhängige Frauen
  • Gruppen für Kinder aus suchtbelasteten Familien
  • Beratung von Selbsthilfegruppen für essgestörte Frauen
  • Seminare für abhängige Frauen mit ihren Kindern
  • Freizeitangebote für Mütter und Kinder aus suchtbelasteten Familien

Folgende Projekte werden regional durchgeführt:

  • Kooperationsprojekt nach der Wormser Netzwerkkonzeption „Pro Kids“
  • Kooperationsprojekt „girlsday“, Speyer/ Germersheim und Trier
  • Fahnenaktion „NEIN zur Gewalt an Frauen“
  • Mitarbeit an Projekten und Fortbildungsveranstaltungen zu Gewalt an Frauen
  • Teilnahme an der Aktionswoche „Alkohol ist weniger“ der BZgA
  • Schulungen „Sucht im Betrieb“ unter besonderer Berücksichtigung der frauenspezifischen Aspekte

Folgende regionalen Arbeitskreise werden wahrgenommen:

  • Leitung und Koordination AK „Kinder aus suchtbelasteten Familien Worms“
  • Teilnahme an den örtlichen Ak/s „Gewalt in engen, sozialen Beziehungen“
  • Mitarbeit im Forum für Essstörung und den örtlichen Ak/s für Essstörungen
  • Teilnahme am AK „Frauen und Arbeit“, Verbundsystem Trier
  • Teilnahme am AK „Netzwerk Psychotrauma“, Trier
  • Teilnahme am AK „Weiterentwicklung von frauenspezifischen Arbeitsansätzen in der Suchtarbeit von Caritas- Beratungsstellen“, Caritas-intern
  • AK „Suchtprävention“, Trier / Kreis Trier-Saarburg

Aktuelles: 2019/2020

Alle Fachstellen arbeiten am Modellprojekt zur Verbesserung der Versorgung suchterkrankter Frauen mit Gewalterfahrung in Rheinland-Pfalz.

  • AG Migration & Sucht
  • Ansprechpartner
  • Fachkräfte


Häufig werden Menschen mit Migrationshintergrund nur unzureichend von Angeboten der Suchthilfe erreicht. Untersuchungen verweisen darauf, dass Menschen mit Migrationshintergrund in Suchthilfeeinrichtungen eher unterrepräsentiert sind. Auch die Unterstützung von Selbsthilfe ist bisher nur wenig auf Menschen mit Migrationshintergrund ausgerichtet.

Die Arbeitsgruppe Migration und Sucht hat daher zum Ziel, die Versorgungssituation von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern, die bestehenden Angebote am konkreten Bedarf auszurichten und diese besser zu vernetzen. Durch den regelmäßigen fachlichen Austausch über Arbeits- und Lebensbedingungen von Migrant*innen sowie bestehende Hilfemöglichkeiten wird eine Verbesserung und Ausweitung des Hilfsangebotes erzielt.

Ziel des Gremiums ist es, in einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch die bestmögliche Versorgung für suchtkranke Migrant*innen sicherzustellen.


Dokumente


 

Andrea Ehses

Caritasverband für die Diözese Trier e.V.

Sichelstr. 10
54290 Trier

Tel.: 0651-9493-246

PC-Fax: 0651-9493-55246
E-Mail: ehses-a@caritas-trier.de

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.
Natalie Pauls

St.-Veit-Str. 14
56727 Mayen 

Tel.: 02651-9869134

Caritasverband Koblenz e.V. ZAS Koblenz
Klaus Grosch
Ludwig-Hillesheimstr. 3
56626 Andernach

Tel.: 02632 25 02 40 
E-Mail: zas_andernach@caritas-koblenz.de

Caritasverband Boppard
Franz Siemen
Marienberger Str. 1
56154 Boppard

Tel.: 06742 8786-21

Arbeiterwohlfahrt Rheinl. Hessen-Nassau
Selim Özen
Viktoriastr. 24
56068 Koblenz

Tel.: 0261 296349-99

 

Arbeiterwohlfahrt
Alter Bahnhof
Eisenbahnweg 2
56736 Kottenheim

Tel.: 02651 43937

Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V.
Hanno Bumb
Bahnstr. 26
55543 Bad Kreuznach

Tel.: 06761 83828 0
E-Mail: info@caritas-kh.de

Diak. Werk Hessen-Nassau im Westerwaldkreis
Hergenrotherstr. 2 a
56457 Westerburg

Tel.: 02663 94300

Fachklinik Pfälzerwald
Ortstr. 4
76848 Wilgartswiesen

Tel.: 06392 92340

DROBS Worms Frau Reppmann
Karmeliterstr. 2
67547 Worms

Tel.: 06241-204910

AHG Kliniken Daun
Verhaltensmedizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit
Valerij Belous

Thommener Höhe
54552 Darscheid

Tel.: 06592 / 201-657

  • Arbeitsgruppe Sozialarbeit
  • Ansprechpartner
  • Fachkräfte


Angebote niedrigschwelliger Hilfe für suchtbelastete Menschen sind integraler Bestandteil des Suchthilfesystems geworden und stellen eine notwendige und sinnvolle Erweiterung der Angebote ambulanter Beratungsdienste dar. Denn entgegen der Komm-Struktur der meisten restlichen Hilfeangebote bietet niedrigschwellige Arbeit eine hürdenfreie, unmittelbare und zeitnahe Kontaktaufnahme an. Diese erfolgt beispielsweise im Rahmen von „Street-Work“ sowie aufsuchender Sozialer Arbeit, sozialraumbezogener Arbeit oder auch sog. Kontaktläden. Konzeptionell ist niedrigschwellige Hilfe geprägt von einer akzeptierenden professionellen Haltung, was bedeutet, dass man den*die Klient*in seiner*ihrer Lebenslage akzeptiert und lebensweltnahe Hilfeansätze verfolgt, wie z. B. Schadensreduktion („harm reduction“) in Form von Spritzentausch bis hin zu Konsumräumen.

Die Zielgruppe von niedrigschwelliger Sozialarbeit in der Suchthilfe sind insbesondere Menschen mit riskantem, substanzbezogenem Konsummuster, die auf anderem Wege (noch) nicht in adäquate Hilfeangebote vermittelt werden konnten, sowie deren Angehörige und Bezugspersonen. Häufig befinden sich diese Menschen in einer prekären, existenzgefährdenden Lebenslage. Zur Zielgruppe zählen ebenfalls Klient*innen in einer Substitutionsbehandlung, die psychosozial unterstützt werden.

Eine qualifizierte niedrigschwellige Arbeit ist personal- und zeitintensiv, da sie sich hoch flexibel an den akuten Bedarfen der Klient*innen ausrichtet. Der Erhalt und der Ausbau eines flächendeckenden Netzes von niedrigschwelliger Suchthilfe sind notwendige Bedingungen für die Funktionsfähigkeit des gesamten Suchthilfesystems.

Unter dem Link Fachkräfte finden Sie Ansprechpartner*innen in Ihrer Region zum Thema „Niedrigschwellige Sozialarbet“.

Dokumente


 

Dirk Kratz

Therapieverbund Ludwigsmühle gGmbH
Alfred-Nobel-Platz 1
76829 Landau

Tel: 06341 5202 100
Mobil: +49 151 57821484

E-Mail: dirk.kratz@ludwigsmuehle.de

Internet: www.ludwigsmuehle.de

Jugend- u. Drogenberatungsstelle
der Stadt Pirmasens Mike Carter

Alleestr. 20
66953 Pirmasens 

Tel.: 06331/1489022
Fax: 06331 / 1489 039
E-Mail: mikecarter@pirmasens.de

Sucht- u. Jugendberatung
Daniel Fauth
Georg-Rückert-Straße 24
55218 Ingelheim

Tel.: 06132 / 622002-11
Fax: 06132 / 622002-22
E-Mail: d.fauth@sucht-undjugendberatung.de

Drogenhilfezentrum Cafe Balance
Matthias Koll
Auguststr. 29a
55131 Mainz

Tel.: 06131/574784
Fax: 06131/574983
E-Mail: matthias.koll@stadt.mainz.de

Caritasverband Bad Neuenahr
Psychosoziale Beratungs- & Behandlungsstelle
Harald Müller
Bahnhofstr. 5
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tel.: 02641/7598-80
Fax: 02641/7598-88
E-Mail: suchtberatung@caritas-ahrweiler.de

Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. Suchtberatung / Aufsuchende Arbeit – Geschäftsstelle Bad Kreuznach Sarah Huff
Bahnstr. 26
55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671/83828-23
Fax: 0671/83828-46
E-Mail: S.Huff@caritas-rhn.de

Jugend- und Drogenberatungsstelle der Stadt Ludwigshafen
Marion Blickhäuser
Goethestr. 12
67063 Ludwigshafen

Tel.: 0621/50428-69 oder 0621/50428-70
Fax: 0621/5043827
E-Mail: marion.blickhaeuser@ludwigshafen.de

Jugend- und Drogenberatrung
Mit Jugend gegen Drogen e.V.
Alina Schiefelbein / Anastasia Schreiner

Karmeliterstr. 2
67547 Worms

Tel.: 06241/2049110
Fax: 06241/2049132
E-Mail: drobs.worms@t-online.de

Evangelische Heimstiftung
Fachstelle Sucht
Hans-Peter Häfele
Schillerstr. 11
67434 Neustadt

Tel.: 06321/927498-0
Fax: 06321/92749829
E-Mail: fachstelle-nw@evh-pfalz.de

Suchtberatung Trier e.V.
Die Tür
Kathleen Legout
Oerenstr. 15
54290 Trier

Tel.: 0651/17036-0
Fax: 0651/17036-12
E-Mail: k.legout@die-tuer-trier.de

ZAS Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe Heidi Schröder /
Teresa Sander


Rizzastr. 14
56068 Koblenz

Tel.: 0261/12320 oder 0261/667570
Fax: 0261/6675729
E-Mail: schroeder@caritas-koblenz.de

Evangelische Heimstiftung
Fachstelle Sucht
Gaby Hoffmann / Anja Grey /
Yasmina Stefanovic-Schmitz

Westring 3a
76829 Landau

Tel.: 06341/995267-0
Fax: 06341/995267-18
E-Mail: fachstelle-ld@evh-pfalz.de

Diakonisches Werk der Pfalz
Anette Schilling –
Vertreterin der Landesstelle für Suchtfragen



Karmeliterstr. 20
67346 Speyer

Tel.: 06232/664-254
E-Mail: achim.hoffmann@diakonie-pfalz.de

Diakonisches Werk Westerwald
Lisa Buchner

Hergenrotherstraße 2
56457 Westerburg

Tel.: 02663 / 9430-26
Fax: 02663 / 9430-60
E-Mail: l.buchner@diakonie-westerwald.de

Caritas Westeifel
Aufsuchende Jugendsozialarbeit / Streetwork

Brodenheckstr. 1
54634 Bitburg

E-Mail: h.stodulka@caritas-westeifel.de

Caritas Westeifel
Aufsuchende Jugendsozialarbeit / Streetwork

Kalvarienbergstr. 1
54595 Prüm

E-Mail: m.spiekermann@caritas-westeifel.de

  • Arbeitsgruppe Prävention
  • Ansprechpartner

 

Hier finden Sie Informationen zum Thema Suchtprävention, dem Selbstverständnis der Präventionsfachkräfte und welche Organisationsformen zum professionellen Austausch genutzt werden. Außerdem finden Sie unter der Rubrik Präventionsfachkräfte vor Ort den oder die AnsprechpartnerInnen in Ihrer Region. Wenn Sie einen Einblick in unsere Arbeitsschwerpunkte bekommen möchten, dann besteht die Möglichkeit die jeweilige Jahresdokumentationen herunterzuladen.

 

Strukturen der Arbeitsgruppe Prävention

Die Vollversammlung tagt zweimal jährlich. Teilnehmer sind die Präventionsfachkräfte. Neben organisatorischen Angelegenheiten werden in der Vollversammlung Fachthemen behandelt.

Die Federführung der Vollversammlung liegt bei dem oder der Vertreterin der Landesstelle der Suchtkrankenhilfe (LIGA) und zwei gewählten Mitgliedern aus der Vollversammlung. Dieses Gremium, der Sprecherrat, ist für die organisatorischen Angelegenheiten der Vollversammlung ebenso zuständig, wie für die Vertretung nach außen. Die Homegroup ist lernorientiert, selbststeuernd und bietet den Fachkräften die Möglichkeit für kollegiale Intervision und fachlichen Austausch. Sie findet maximal viermal jährlich statt. Arbeits- und Projektgruppen können nur von der Vollversammlung eingesetzt werden. Sie haben einen bestimmten Arbeitsauftrag mit einer Zielformulierung und mit einer Zeitperspektive. Die Häufigkeit des Treffens richtet sich nach dem Arbeitsauftrag. Falls diese Seite Ihr Interesse an dem Thema Suchtprävention geweckt hat, können Sie jederzeit Kontakt mit der zuständigen Fachkraft Ihrer Region aufnehmen.



Anette Schilling

Diakonisches Werk der Pfalz
Karmeliterstr. 20
67346 Speyer

Tel.: (06232) 664-154
Email: anette.schilling@diakonie-Pfalz.de

  • Arbeitsgruppe Soziotherapie
  • Ansprechpartner

Menschen in besonderen Lebensverhältnissen mit sozialen Schwierigkeiten erfahren durch Soziotherapie ebenso Unterstützung wie chronisch mehrfachbeeinträchtigte Personen, bei denen eine Abhängigkeitserkrankung besteht. Die Soziotherapie will Ressourcen aktivieren und zur Selbsthilfe anregen. Ziel der Soziotherapie ist es für den Menschen, das Leben wieder möglichst selbstständig, eigenverantwortlich und abstinent zu bewältigen.

Die Arbeitsgruppe „Soziotherapie“ wurde 1999 gegründet und setzt sich aus Leiterinnen und Leitern soziotherapeutischer Einrichtungen in Rheinland-Pfalz zusammen.


Die teilnehmenden Einrichtungen sind:

  • Median Therapiezentrum Bassenheim
  • Median Therapiezentrum Germersheim
  • Betreuungs- und Pflegezentrum Dürkheimer Höhe
  • Zoar Rheinhessisches Diakonie-Zentrum für seelisch Behinderte, Heidesheim
  • Sozialtherapie der AWO „Alter Bahnhof“ Kottenheim
  • Soziotherapie der AWO „Alte Gerberei“ Bitburg“
  • Soziotherapeutisches Heim Karbach
  • Soziotherapeutisches Wohnheim der V.I.V.A. Albisheim
  • Soziotherapie „Zum Euler“ Hillscheid
  • Soziotherapeutisches Zentrum Landau


Birgit Fark

AWO Suchthilfe gGmbH Sozialtherapie „Alter Bahnhof“
Eisenbahnweg 2
56736 Kottenheim

Tel.:  02651/746948-0
Durchwahl.: 02651/746948-2

Mail: birgit.fark@awo-suchthilfe.de


Marion Mertes

AWO Suchthilfe gGmbH Soziotherapie „Alte Gerberei“
Alte Gerberei 6
54634 Bitburg

Tel.: 06561-9448-150
Fax: 06561-9448-152

Mail: marion.mertes@awo-suchthilfe.de