Hilfen für Menschen mit Behinderung

  • Kommission
  • Tagesförderstätten

In der Kommission arbeiten Vertreter*innen der Verbände und aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Sie sehen in der Förderung der Selbstbestimmung und der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben sowie den ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten dem Vorhalten einer bedarfsgerechten Hilfestruktur eine zentrale Aufgabe.

Die Hilfe für Menschen mit Behinderung umfasst eine ganz­heitliche und individuelle Betreuung ebenso wie die Unterstützung bei der Integration in das Gemeinwesen. Durch diese Hilfe soll den Betroffenen ein Höchstmaß an Selbständigkeit und individueller Lebens­gestaltung ermöglicht werden.

Die Angebotspalette der LIGA-Verbände erstreckt sich von der Frühförderung und Tagesbetreuung für Kinder mit Behinderung über vorschulische und schulische Hilfen bis hin zu unterschiedlichen Wohnformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung.
Daneben gibt es umfassende Angebote zur Tagesstrukturierung für erwachsene Menschen mit Behinderung, u.a. Werkstätten, Tagesförderstätten, Tagesstätten sowie die Begleitung bei der Integration in Arbeit.

Kommission Behindertenhilfe und Psychiatrie

Vorsitzender der Kommission
Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer
Caritasverband für die Diözese Speyer

Die Kommission Behindertenhilfe und Psychiatrie wird in ihrer Arbeit durch verschiedene Fach- und Arbeitsgruppen unterstützt, die sich mit ganz speziellen Fragen aus dem Themenfeld der Behinderten- und Suchtkrankenhilfe beschäftigen.

Fachgruppe Behindertenhilfe
Leitung: Ruth Coester, Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz

Fachgruppe Psychiatrie
Leitung: Inge Umhofer, RUBIN gGmbH

Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz
Leitung: Anette Schilling, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz

LIGA-Arbeitsgemeinschaft Sozialpädiatrische Zentren / Frühförderung
Leitung: Thomas Voß, Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum Neuwied gGmbH

LIGA-Fachforum Tagesförderstätten
Sprecherin: Christina Hansen, Tagesförderstätte Mainz der mittendr.in gGmbH

LIGA-Fachforum Wohnen mit Assistenz
Sprecher: Stefan Feld, Stiftung Bethesda-St. Martin

Tagesförderstätten für Menschen
mit schweren Behinderungen in Rheinland-Pfalz

Tagesförderstätten sind Einrichtungen der Eingliederungshilfe, die Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen betreuen, die nicht  am Arbeitsprozess in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) teilnehmen können. Diese Menschen haben einen sehr hohen Unterstützungsbedarf oder einen ganz speziellen Hilfe- und Förderbedarf aufgrund der besonderen Ausprägung ihrer Behinderung bzw. Mehrfachbehinderung.

In Rheinland-Pfalz arbeiten Tagesförderstätten meist nicht unter dem Dach einer WfbM, sondern sind eigenständige Einrichtungen im Rahmen der Eingliederungshilfe.

Zielsetzungen und Aufgaben der Tagesförderstätten sind:
  • Förderung neuer Fähigkeiten und Kenntnisse sowie Erhalt vorhandener Fähigkeiten in Bereichen wie Lebenspraxis, Kommunikation, Mobilisation, soziale Kompetenz, Beschäftigung, Orientierungshilfen usw.
  • Integration und Unterstützung bei der Inklusion in den sozialen Kontext
  • Schaffung eines anregenden Umfeldes und stimulierender Tagesangebote zur Teilhabe am Leben der Gemeinschaft
  • Angebot einer klaren, nachvollziehbaren Tagesstruktur bei gleichzeitiger Sicherung der Grundversorgung und Pflege
  • Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit
  • Entlastung von Angehörigen und Betreuungspersonen, um eine frühzeitige stationäre Aufnahme zu verhindern bzw. hinauszuzögern


Der Aufgabenbereich umfasst eine Vielzahl tagesstrukturierender und persönlichkeitsfördernder Betreuungsangebote, im Vordergrund steht jedoch die gute Beziehungsarbeit.

Tagesförderstätten für Menschen mit schweren Behinderungen in Rheinland-Pfalz: