Die Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz setzt sich seit vielen Jahren für die Belange von suchtkranken Menschen und die Verbesserung der Suchtberatung in Rheinland-Pfalz ein. Heute freuen wir uns, die Veröffentlichung unseres Positionspapiers zur Landtagswahl 2026 bekannt zu geben, das im Rahmen eines umfassenden LIGA-Gesamtpapiers veröffentlicht wurde.
In diesem Papier widmen wir uns insbesondere der prekären Finanzierungslage der Suchtberatungsstellen und fordern eine grundlegende Veränderung der finanziellen Rahmenbedingungen, um eine bedarfsgerechte und flächendeckende Beratung und Betreuung von suchtkranken Menschen sicherzustellen.
Die prekäre Lage der Suchtberatung in Rheinland-Pfalz
In den letzten Jahren haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen für Suchtberatungsstellen in Rheinland-Pfalz zunehmend verschärft. Viele Einrichtungen kämpfen mit stagnierenden oder sogar sinkenden Mitteln, obwohl der Bedarf an Suchthilfeangeboten konstant oder sogar steigend ist.
Die Suchtberatung ist ein essenzieller Bestandteil der Unterstützung von Menschen, die von Suchterkrankungen betroffen sind. Doch viele Beratungsstellen können ihre Arbeit aufgrund der unsicheren und unzureichenden Finanzierung nur eingeschränkt oder mit begrenzten Kapazitäten anbieten.
Rheinland-Pfalz braucht eine Suchthilfe, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist – dies erfordert eine nachhaltige und faire Finanzierung, die sich nicht nur in der Sicherstellung der bestehenden Strukturen, sondern auch in der Weiterentwicklung der Fachkräfte und Angebote widerspiegelt.
Das LIGA Gesamtpapier und weitere Informationen
Das Positionspapier der Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz ist Teil des umfassenden LIGA-Gesamtpapiers, welche neben der Suchthilfe auch alle weiteren Themenschwerpunkte der freien Wohlfahrt umfasst.
Beide Dokumente können unter folgendem Link eingesehen werden:
Positionspapiere zur Landtagswahl 2026 – LIGA Rheinland-Pfalz