Landesarbeitskreis Suchtselbsthilfe: Veränderung, Motivation und Gesprächsführung

Offen bleiben – Orientierung geben 💬 | Landesarbeitskreis Suchtselbsthilfe Rheinland-Pfalz

Wie gestalten wir Selbsthilfegruppen, in denen sich Menschen willkommen fühlen – unabhängig davon, wo sie gerade stehen? Wie gehen wir in Rheinland-Pfalz mit der stetigen Nachwuchsfrage in der Selbsthilfe um?

Beim Herbsttreffen des Landesarbeitskreises Suchtselbsthilfe am 10. Oktober in Mainz haben wir uns gemeinsam mit diesen Fragen beschäftigt.

💡 Unsere wichtigsten Erkenntnisse:

🔹 Der erste Gruppenbesuch zählt. Wie Menschen empfangen werden und welche Erfahrungen sie beim ersten Kontakt machen, kann entscheidend dafür sein, ob sie wiederkommen.

🔹 Willkommenskultur aktiv gestalten. Offenheit, Verständnis und ein wertschätzender Umgang schaffen Raum für unterschiedliche Lebenssituationen und Perspektiven.

🔹 Ambivalenzen gehören dazu. Veränderung verläuft nicht immer geradlinig. Die motivierende Gesprächsführung kann helfen, Widersprüche auszuhalten und Menschen in ihrem eigenen Tempo zu begleiten.

🔹 Zieloffenheit gemeinsam leben. Wie können Selbsthilfegruppen unterschiedliche Wege und Ziele akzeptieren und gleichzeitig Orientierung und Halt geben? Diese Frage haben wir gemeinsam diskutiert.

🤝 Ein wichtiges Forum für die Suchtselbsthilfe in Rheinland-Pfalz

Der Landesarbeitskreis konnte erneut eine stabile Teilnehmendenzahl erreichen. Das unterstreicht die Bedeutung dieses Treffens als Austauschforum, in dem Selbsthilfegruppen unterschiedlicher Verbände zusammenkommen. Gerade für kleinere, freie Gruppen bietet der Arbeitskreis eine wichtige Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und über die eigene Gruppe hinaus Kontakte zu knüpfen.

Denn eine vielfältige und lebendige Suchtselbsthilfe lebt von Vernetzung, gegenseitigem Verständnis und der Bereitschaft, die eigene Haltung immer wieder zu reflektieren.

🙏 Vielen Dank an alle Beteiligten für die wertvollen Erfahrungen, Impulse und Gespräche!

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