Tagesförderstätten für Menschen mit schweren Behinderungen in Rheinland-Pfalz

Tagesförderstätten sind Einrichtungen der Eingliederungshilfe, die Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen betreuen, die nicht  am Arbeitsprozess in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) teilnehmen können. Diese Menschen haben einen sehr hohen Unterstützungsbedarf oder einen ganz speziellen Hilfe- und Förderbedarf aufgrund der besonderen Ausprägung ihrer Behinderung bzw. Mehrfachbehinderung. In Rheinland-Pfalz arbeiten Tagesförderstätten meist nicht unter dem Dach einer WfbM, sondern sind eigenständige Einrichtungen im Rahmen der Eingliederungshilfe.

 

Zielsetzungen und Aufgaben der Tagesförderstätten sind:

  • Förderung neuer Fähigkeiten und Kenntnisse sowie Erhalt vorhandener Fähigkeiten in Bereichen wie Lebenspraxis, Kommunikation, Mobilisation, soziale Kompetenz, Beschäftigung, Orientierungshilfen usw.
  • Integration und Unterstützung bei der Inklusion in den sozialen Kontext
  • Schaffung eines anregenden Umfeldes und stimulierender Tagesangebote zur Teilhabe am Leben der Gemeinschaft
  • Angebot einer klaren, nachvollziehbaren Tagesstruktur bei gleichzeitiger Sicherung der Grundversorgung und Pflege
  • Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit
  • Entlastung von Angehörigen und Betreuungspersonen, um eine frühzeitige stationäre Aufnahme zu verhindern bzw. hinauszuzögern

Der Aufgabenbereich umfasst eine große Vielzahl tagesstrukturierender und persönlichkeitsfördernder Betreuungsangebote, wobei im Vordergrund stets eine gute Beziehungsarbeit  steht.

Ausgangsbasis des pädagogischen Handelns sind die Bedürfnisse der zu betreuenden Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen.

 

Nachfolgend finden Sie die detaillierten Profile der einzelnen Tagesförderstätten für Menschen mit schweren Behinderungen in Rheinland-Pfalz: